Geboren ist die irischstämmige Sängerin in London, weitergezogen ist sie später nach Neuseeland, wo sie viele Jahre gelebt hat.
Seit einigen Jahren aber ist sie zu Hause in den geliebten irischen Wicklow Mountains.

Aufgewachsen war Deirdre Starr mit einem alten Transistor-Radio, auf dem sie nur mit Mühe ihren Lieblings-Sender »Radio Éireann« empfangen konnte - der aber spielte die für sie schönste Musik: die alten, traditionellen irischen Lieder, traurig und schön, ausgelassen und wild. Und wenn das Radio versagte, hörte sie mit Hingabe, wie ihre Mutter diese Lieder sang.

In Deutschland ist Deirdre Starr zuerst durch ihre Mitwirkung bei der »Irish Spring Festival Tournee 2005« bekannt geworden, bei der sie erstmals die Besucher in ihren Bann schlug. Bereits 2006 aber führte sie eine Tour mit dem Kontrabassisten David Leihy erstmals auch nach Dresden.

Zahllose Journalisten und Musikkritiker haben seitdem versucht, den großen Zauber Ihres Vortrags zu ergründen, den so zu Herzen gehenden Gesang zu beschreiben, der als beschwörend, betörend oder gar als engelsgleich empfunden wird.
Nun, vielleicht aber ist das Besondere an Starrs Gesang gar nicht das fast Überirdische, welches da immer wieder zum Vergleich herangezogen wird, sondern im Gegenteil: Es ist das zutiefst Menschliche, welches aus der heimatlichen Stille und der familiären Wärme zu kommen scheint.
Es ist das innerste Wesen der Sängerin, welches sie mit ihrer Stimme offenbart:

Ihre große Herzlichkeit, ihre Empathie und ihre ehrliche Freude, dieses Geschenk mit anderen Menschen teilen zu können.
Denn wenn sie singt, ist da niemals nur ihre Stimme - da ist immer auch ihre Seele.

Deirdre Starrs erste CD "Quiet Land of Erin" wurde von Jan Reichow in seiner WDR-Sendung "Hörproben" so vorgestellt:
"Die Stimme, die Sie jetzt hören, der wunderbare Registerwechsel, der Atem, die verlangsamte Zeit, die er ausfüllt, all dies gehört zu einer Frau, über deren Horizont und deren Lebenserfahrung man unwillkürlich nachzudenken beginnt. Die CD ist von Anfang bis Ende sanft und schön; man kann sie in einer sommerlichen Mondnacht auflegen, sich auf den Balkon setzen und muss nicht ein einziges Mal aufstehen, um leiser zu stellen. Nachbarn werden hellhörig und fragen, woher diese betörenden Sirenentöne kommen. Die Stimmung wird Sie nicht mehr loslassen."

Im Frühjahr 2009 erschien das aktuelle Album "The Tree Below The Road", ihr überzeugendstes Werk bisher. Detlev von Duhn schreibt darüber in "Glitterhouse":
„Deirdre Starr ist eine irische Sängerin mit klarer, sanfter, wahrlich betörender Stimme!
Songs mehrerer Jahrhunderte, englische und irische, mit ihrer typischen Melodik, geradezu hinreißend. Sehr warmherzige, ehrliche, fast durchweg balladeske Musik, gerne getragen, sehr ruhig bis besinnlich bzw. zart, total friedvoll, sporadisch, ganz relaxt fließend oder einen Hauch beschwingt. Und außerordentlich poetisch. Oft nur von Piano und (teils gestrichenem) Akustik Bass getragen, hier und da von Flöte, Geige, Percussion akzentuiert.
Wunderschön und gehaltvoll, Empfehlung!"



P R E S S E

Mucksmäuschenstill wurde es bei der Sängerin Deirdre Starr: Die Stimme glockenrein, die Pianoklänge wie Silber, sphärengleich.
BADISCHE ZEITUNG

Eine traumhaft schöne Gänsehautstimme, melodiös, hochemotional und poetisch, in der Liebe und Tod nah beieinander liegen können.
BENSHEIMER ANZEIGER

Man kann sich kaum eine passendere Stimme vorstellen, um Emotionen, verzehrende Sehnsüchte, bohrendes Heimweh, zermarternden Liebeskummer oder hoffnungslose Trauer auszudrücken.
WESER KURIER

Lange Zeit habe sie rein klassisches Piano gespielt, heute improvisiere sie die meiste Zeit, was es für ihren Begleiter David Leihy etwas schwierig machte. Aus der Schwierigkeit aber erwächst offenbar das große Können, denn was die beiden da präsentieren, klingt schlicht perfekt. Trägt die zumeist tieftraurigen Texte, hebt diese jedoch in einer überirdischen Leichtigkeit auf, die Trost und Geborgenheit spendet. Das so reduziert zu bewerkstelligen ist wahrhaft große Kunst.
DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

Deirdre Starr bezauberte. Der Gesang der Sirenen, die Odysseus betörten, kommt einem irgendwann in den Sinn. Es ist nur eine Sirene, und zwischen den Liedern erweist sie sich als bodenständiger, witziger Mensch, aber wenn Deirdre Starr singt, könnte sie nicht nur Männer in Tod und Verderben stürzen. So zart, rein, fast elfenhaft erklingen die irischen Weisen.
DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

Zurück

DETAILS
© 2006 a. grosse & mirakulum
>>> Ein Hinweis zur Darstellung dieser Seite in Ihrem Browser ....